FAQ´s rund um die Vorbereitung für Zulassungsprüfungen und Auswahlverfahren an Hochschulen

1. Weisen Sie nach, dass ein Seminarbesuch wirklich von Vorteil ist! Wie wollen Sie sicherstellen, dass der Inhalt eines Seminars mit den Testanforderungen übereinstimmt?

Den geforderten Nachweis zu erbringen ist tatsächlich schwierig. Wir könnten schließlich eine Kundschaft haben, die sich von der Mehrheit der Testteilnehmer abhebt, und dadurch käme unsere – im Vergleich zur allgemeinen – doch recht hohe Quote zustande. Zunächst aber ist festzuhalten, dass wir uns intensiv mit Zulassungstests auseinandergesetzt haben und über langjährige Erfahrung verfügen, ihre Besonderheiten zu vermitteln. Was das “Controlling” der Vorbereitung betrifft, so zeigen die Rückmeldungen unserer Seminarteilnehmer eine hohe Übereinstimmung von Test, Interview und Seminar. Die Rückmeldungen helfen uns zudem, Inhalte und Methoden ständig den Anforderungen anzupassen.

2. Ist es für mich sinnvoll ein zusätzliches, z. B. das BLS-Seminar, zu besuchen, wenn ich mich für die HSG und noch an anderen Hochschulen bewerbe?

Mit dieser Seminar-Kombination verbinden Sie zwei Vorteile: Einmal lernen Sie, mit einem vergleichbaren multiple-choice-Test umzugehen und die zunächst eher fremden antischulischen Strategien erfolgreich anzuwenden (Testerfahrung!). Selbstverständlich gibt es auch Berührungspunkte und Übereinstimmungen in den Tests – vielleicht kennen Sie auch schon die / den eine(n) oder andere(n) Teilnehmer/in aus einem der Seminare oder sogar schon aus anderen Uni-Tests. Selbstverständlich verbessern sich mit einer Mehrfach-Bewerbung und intensiven Vorbereitungen Ihre Chancen auf einen der begehrten Studienplätze.

3. Vor allem habe ich mit den mathematischen Anforderungen Schwierigkeiten – kann ich mich nicht konzentriert auf diesen Prüfungsteil vorbereiten?

Isoliert hätte eine Vorbereitung in der mathematischen Richtung wenig Sinn. Immerhin haben Sie durch die hier angebotenen Bücher die Chance, nicht an den geforderten Kenntnissen und Fertigkeiten vorbeizulernen. Und da meistens ähnliche Problemstellungen auch andere Untertests durchziehen, betrifft ein solches Training nicht nur eine Aufgabengruppe. Im Übrigen ist die mathematische Routine in den Tests besser und systematischer trainierbar als andere eher flexibel angelegte Aufgaben. Prüfen Sie bitte, inwiefern und welches der Bücher sich für Ihre Vorbereitung eignet! (vgl. hierzu Bücher, Service)

4. Sie sprechen das Ergebnis des Kurztests im Seminar offen an: Ist dies nicht für manche Teilnehmer entmutigend?

Wir sind uns der Problematik bewusst. Im Extrem kann die Auswertung des zu Beginn eines Seminars gestellten Tests, der im Verhältnis zum Zulassungstest und auch zur Generalprobe auf die Hälfte verkürzt ist, zwei verschiedene Reaktionen hervorrufen. Teilnehmer, die schon eine Punktzahl in der Nähe der Zulassungsgrenze erreicht haben sollten, meinen nun “im Spaziergang” ans Ziel zu gelangen. Die Fallen und schwierigen Aufgaben, mit denen wir sie konfrontieren und die den “steinigen Weg” verdeutlichen, sind ernüchternd. Für andere soll das Ergebnis Ansporn sein, sich in die Arbeit “hineinzuknien” und vor allem Routinen aufzubauen. Wir hoffen also, die entsprechenden Worte im Seminar zu finden. Hinzu kommt zweitens, dass wir das Spiel mit den Einstreuaufgaben und andererseits den durch Raten zugefallenen Punkten vor Augen führen wollen. Der Kurztest stellt eine Vergleichsbasis für die Ergebnisse der Generalprobe und des Zulassungstests dar. Wenn das Training effektiv ist, sollten sich signifikante Verbesserungen zeigen lassen.

5. Ist es nicht sinnvoller und effektiver, das Seminarskript zu Hause individuell durchzuarbeiten, als im Seminar zu sitzen?

Wir haben den Ehrgeiz, dass das Skript für die Nacharbeit eines Seminars zu Hause tauglich ist und in jeder Hinsicht ein gutes Fundament für das persönliche Training darstellt. Jedoch möchten wir bezweifeln, ob ohne die Anwendung und Übung im Seminar die sonst eher fremden Arbeitsmethoden und Ansätze die notwendige Stabilität erreichen würden. Freilich: “Ersitzen” kann man sie sich nicht. Wir halten die Aufmerksamkeit und Kontrolle des Trainers gerade zu Beginn des Prozesses für unerlässlich. Beides kann Sie vor aufwändigen Umwegen und schwierigen systematischen Korrekturen schützen. Und: Man braucht eine gemeinsame Grundlage, wenn man sich in den Wochen nach einem Seminar aus der Ferne ausreichend verständigen will.

6. Ist es für die Teilnehmer überhaupt möglich und zumutbar, die Konzentration für eine tägliche Lernarbeit von ca. 8 Stunden in einem Seminar aufzubringen?

Die Erfahrung zeigt: Jede/r Teilnehmer/in kommt mit einer hohen Motivation ins Seminar. Es ist eine Kunst, trotz allem Stress und aller Ermüdung die Spannung zu halten. Die Kunst besteht in der richtigen Dosierung von Vortrag und Demonstration, Eigen- und Gruppenarbeit sowie selbstverständlich auch von Pausen. Die vielfältigen Aspekte der einzelnen Aufgabentypen und der Einstellung auf den Test insgesamt erleichtern es, die Gefahr von Eintönigkeit zu vermeiden. Was dennoch in den kompakten Tagen noch nicht aktiv verankert sein mag, lässt sich zu Hause anhand des Skripts erinnern. Fragen lassen sich im Kontakt untereinander oder auch mit dem Kurstrainer per Telefon oder Mail klären. Wir hoffen auf eine rege Diskussion im geplanten Internet-Forum und regen die Bildung von Ag´s oder zumindest Fernkontakte der Teilnehmer an. Im Netzwerk ergeben sich Ergänzungen und Korrekturen der individuellen Arbeitstechniken; vielleicht vertieft sich aber auch die Erkenntnis des einen oder anderen Problems, das wir dann gemeinsam lösen können.

7. Wie will ein einzelner Trainer allen Aspekten der höchst unterschiedlichen Untertests gerecht werden – wie würden Sie eigentlich selber beim Zulassungstest abschneiden?

Nun, das sind zunächst einmal zwei verschiedene Fragen. Mit Inhalten und spezifischen Methoden des Tests vertraut zu sein und sie pädagogisch vermitteln zu können, bedeutet nicht zwangsläufig, sie auch virtuos im Test anwenden zu können. Unsere Trainer sind alle Akademiker mit abgeschlossenem Hochschulexamen und stehen täglich in einer pädagogischen Arbeit. Ihre Rolle ist weniger die eines Akteurs als eines Regisseurs. Ein breites Interessensspektrum sollte allerdings jeder Trainer mitbringen – und jeder Trainer muss wenigstens einmal an einem solchen Test unter Ernstfall-Bedingungen teilgenommen haben, damit er weiß, wovon er redet. Die Strategien zur Testbearbeitung dürfen nie nur “am grünen Tisch” ausgeklügelt werden, sondern sie müssen unter Testbedingungen Stand halten.

8. Bekommen wir genügend Aufgaben zum Eigentraining oder müssen wir uns um zusätzliches Übungsmaterial kümmern?

Nein, “MÜSSEN” bestimmt nicht. Die Anzahl und Qualität der Aufgaben im Skript, zur Festigung ergänzend die oben angesprochenen Bücher, sind mehr als ausreichend. Das bestätigen uns die Rückmeldungen. Wer freilich ein Übriges tun will und dazu Zeit hat, KANN zusätzliche Aufgaben entwickeln und möglicherweise mit anderen Teilnehmern austauschen. (Der Übungseffekt ist nicht zu unterschätzen, wenn man selber Aufgaben schreibt.) Für den Testerfolg weitaus entscheidender dürfte die Diskussion von Lösungsstrategien unter “Mitbetroffenen” sein.

9. Was mache ich bei Durchhängern oder wenn ich mit Lösungen einzelner Aufgaben nach dem Seminar nicht klarkomme?

Niemand ist nach einem Seminar alleingelassen, und wir bemühen uns – in gegebenen Grenzen – auch um die Berücksichtigung psycho-sozialer Aspekte. Dafür spricht z. B., dass die Kontakte zu Teilnehmern häufig über den Test hinaus bis ins Studium anhalten.